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In der Schweiz ist die Behandlung mit Eisen- infusionen kassenpflichtig

 

 

Krankenkassen

 

Die Schweizer Krankenversicherungen stellen wahrscheinlich das europäische - wenn nicht gar globale - Vorbild dar. Sie bezahlen die Eisenbehandlungen, auch wenn keine Anämie vorliegt. Sie haben erkannt, dass gesündere Menschen künftig weniger oft zum Arzt gehen. Menschen ohne Eisenmangel sind in der Regel gesündere Menschen als solche mit Eisenmangel. Und dadurch kann künftig Geld gespart werden.

 

In EU-Ländern sieht es anders aus.

Dort übernehmen die Krankenversicherungen - anders als in der Schweiz - die Kosten für die Behandlungen nicht problemlos. EU– und US-Krankenversicherungen bezahlen eine Behandlung mit Eisen- infusionen erst bei Vorliegen einer eisenmangelbedingten Blutarmut (Anämie). Denjenigen Eisenmangelpatienten, die noch keine Blutarmut entwickelt haben, aber dennoch unter Eisenmangel- symptomen leiden, bleibt das Nachsehen. Sie müssen die Behandlung selbst bezahlen (etwa 90%). Oder sie schlucken weiterhin Medika- mente gegen die sie plagenden Symptome. Dabei stellt sich oft heraus, dass diese gar nicht wirklich wirksam sind (z.B. Antide- pressiva).

 

Wegen einer berechtigten von den Krankenversicherungen ausgespro- chenen Forderung einer Kostensenkung der Eisenbehandlungen wird eine entsprechende Studie durchgeführt, um dieses Ziel möglichst bald zu erreichen - unter Wahrung der Behandlungsqualität.

siehe unter geplante Forschung...

 

 

 

 

      

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